Warm Smokey Eye Tutorial

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, wie es euch damit geht, aber für mich persönlich geht einfach nichts über ein schönes warmes Smokey Eye. Auch wenn ich mich an rötliche Töne erst einmal heran tasten musste, war es die Mühe auf jeden Fall wert und mittlerweile geht es gar nicht mehr ohne. Wenn es euch ähnlich geht oder ihr vielleicht mal etwas in die Richtung ausprobieren wollt, dann lest weiter, denn jetzt geht’s los mit dem Tutorial:

1. Zu Beginn eines jeden Augenmake-Ups empfehle ich einen Primer aufzutragen, damit das Make-Up auch hält (hier Eyeshadow Primer Potion von Urban Decay). Um die nachfolgenden Lidschatten leicht ausblenden zu können, denn Blenden ist schließlich das A und O bei einem guten Smokey Eye, habe ich einen hellen, matten, organenen Lidschatten als Basis auf das ganze bewegliche Lid und bis fast zur Augenbraue hoch aufgetragen (hier Infinity Shadow 204 von Kiko). Danach habe ich die Lidfalte noch ein wenig betont, indem ich ein ein matten, hellen Braun großzügig in ihr verteilt und anschließend sehr gut ausgeblendet habe (hier Soft Brown von MAC leider ist der Lidschatten zerbrochen, daher kein Foto).

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2. Nun wird die Lidfalte Schritt für Schritt verdunkelt. Um einen verblendeten Look ohne harte Kanten hinzubekommen, ist es wichtig viele verschiedene Liedschatten-Farben zu verwenden und mit jeder ein wenig dunkler zu werden. Ich habe zu erst ein fast schon graues, mattes Braun direkt in der Lidfalte aufgetragen und es dann mit einem matten, rötlichen, dunkleren Braun lange verblendet (hier erst Coquette von MAC und dann Infinity Eyeshadow 235 von Kiko).

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3. Im nächsten Schritt geht es hauptsächlich darum, die gewünschte Farbe und deren Intensität zu erreichen. Es ist tendentiell immer ratsam, die äußere Hälfte des Auges dunkler zu schminken, als die innere und die Lidfalte zu betonen. Um diesen Effekt zu erzielen, bin ich sehr vorsichtig mit einem matten Schwarz die Lidfalte und äußere Ecke des Auges entlang gegangen und habe das typische V kreiert (hier Eye Shadow 180 von Kiki, leider ist er schon etwas älter und den Anblick wollte ich euch ersparen 😀 ). Da ich auf ein rötliches Smokey Eye hinaus wollte, habe ich das Schwarz danach mit einem stark pigmentieren Rotbraun verblendet (hier Infintiy Eyeshadow 210 von Kiko). Diesen Eyeshadow habe ich dann auch noch unter die äußeren drei Viertel des unteren Wimpernkranzes aufgetragen, denn was wäre ein Smokey Eye ohne eine dramatische Betonung unter dem Auge?!

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4. Mit dem selben matten Schwarz von zuvor habe ich nun einen groben Lidstrich gezogen und die hintere Hälfte des unteren Wimpernkranzes stärker betont. Der Lidstrich mit Lidschatten unter dem eigentlichen Lidstrich soll dafür sorgen, dass er nicht zu scharfkantig wirkt und das Make-Up seinem Namen alle Ehre macht. Zudem kann ein wenig Glitzer dem Ganzen auch nicht schaden, also habe ich ein stark pigmentiertes, glitzerndes Dunkelrot auf das bewegliche Lid aufgetragen und verblendet (hier Antiqued von Mac). Um die innere Ecke des Auges ein wenig zu betonen und das Auge zu öffnen, habe ich mich entschieden dies mit einem glitzernden, champagnerfarbenen Cremelidschatten zu tun und ihn vorsichtig in die innere Ecke des Auges aufgetragen.

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5. Nun ist das Make-Up so gut wie fertig. Tragt euren liebsten Eyeliner auf, „zangt“ eure Wimpern und tuscht sie, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Beim Kayal habe ich mich für einen goldenen entschieden, der leider nicht besonders gut sichtbar ist und daher auch einfach weggelassen werden kann.

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Ich hoffe sehr, euch hat das Tutorial und der Look gefallen. Viel Spaß beim Nachschminken.

Was ist eure Meinung zu Smokey Eyes? Lieber warm oder kühl?

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Eye Makeup Basics

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For the translation just scroll down. 😉

Hallo meine Lieben,

ob dunkler und schwerer zum Feiern oder eher dezent beim Date, egal was für ein Augenmakeup ich auch trage, ich gehe immer nach dem selben Schema vor. Also dachte ich mir, wäre es sicher für den ein oder anderen hilfreich zu wissen, wie man ein mehrfarbiges Augenmakeup am Besten kreiert. Mit diesem Schema könnt ihr alle möglichen Farb- und Schattierungsvariationen ausprobieren und anwenden, ohne groß etwas falsch machen zu können.

Keine Sorge für das Beispiel Foto habe ich es mit der Farbintensität und den Kontrasten natürlich etwas übertrieben, aber ich denke, so erkennt man die einzelnen Schritte etwas besser. Also los geht’s :

1. Ich beginne immer damit, die intensivste und knalligste Farbe des Looks (in diesem Fall das Gold) auf das komplette bewegliche Lid aufzutragen. Hierfür sind besonders schimmernde und glitzernde Töne geeignet, da sie das Licht reflektieren und somit die Augen öffnen.

2. Nun nimmt man am besten eine matte dezentere Farbe, die leicht dunkler als der Hautton ist (hier das helle Braun, was durch den Blitz leider nicht so gut vom Gold zu unterscheiden ist) und trägt es als Übergangsfarbe großflächig in den hinteren 3/4 der Lidfalte auf. Dies hilft später dabei, die Übergänge zwischen den verschiedenen kräftigen Tönen besser zu verblenden und die Farben ineinander über gehen zu lassen.

3. Jetzt ist Vorsicht geboten, je dunkler der Ton, desto wichtiger ist es, sich langsam an die gewünschte Intensität heranzuarbeiten, damit man mehr Kontrolle behält. Die dunkelste Farbe (hier das Schwarz, welches leider eher wie ein dunkles Braun aussieht) platziert man am Besten in der äußeren Ecke des Lids und blendet sie zusätzlich noch in einer dünnen Linie über die Übergangsfarbe in den hinteren 2/3 der Lidfalte. Um das Auge zu umranden und den Look etwas ganzheitlicher wirken zu lassen kann man mit der Farbe auch noch den unteren Wimpernkranz bis zur Hälfte untermalen.

4. Zu guter Letzt wird „gehighlightet“. Als Highlight sollte man eine schimmernde, helle Farbe nehmen, etwa Silber, Weiß oder Champagner (hier sehr intensives Weiß). Diesen Lidschatten trägt man dann in die innere Ecke des Auges und unter den höchsten Punkt der Augenbraue auf, was dazu führt, dass das Auge geöffnet wird und man generell wacher aussieht.

5. Nach den Lidschatten kann man noch Wimperntusche, Eyeliner und Kajal, je nach Lust und Laune auftragen.

Hier noch ein Beweis, dass das Schema auch wunderbar für dezentere Looks anzuwenden ist 😉

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Translation:

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Hey guys,

I just realized that, no matter whether I choose a dark and bold eyemakeup to go to the club or a more natural and light one for a date, I always create it with the same pattern. That’s why I thought it might be a good idea to talk you through the steps, because with this pattern you can create thousands of different looks with what ever colors you like. After trying it out once or twice there is nearly nothing that could go wrong.

And don’t worry above the picture above. I really did my best to go overboard with the intensity and contrast of the colors, so you can identify the separate steps better. Let’s get started:

1. I always start with the most intensive and colorful shade of the look (in this case the gold one) and put it all over the lid. I would recommend using a shiny and glittery color for that, rather than a mat one, because they reflect the light better and that really opens up your eyes.

2. Now just take a more discreet and mat shade, which is slightly darker than your skin tone (in this case the light brown, you can’t really differ from the gold shade, because I used flash light) and work it all over the outer ¾ of your crease. This will help us blending the other shades together.

3. Now you have to be careful. The darker the shade, the more important it is to slightly working yourself up to the intensity you want to achieve. This way you will have more control over it. Take the darkest color you want to use in your look (in this case the black shade, which sadly looks more like a dark brown) and concentrate it at the outer third of your lid and a little bit in the crease. To frame your eye and really complete the look you can also work the shade under the outer half your bottom lash line.

4. Last but not least we’re gonna highlight. For highlighting you should always choose a very light and shimmery shade, like a white, silver or champagne one (in this case the reeeeeally intensive looking white shade). Put it on your brow bone and in the inner corner of your eyes. That will make them appear bigger, more open and way more awake.

5. After the eyeshadow you can of cause put some mascara, falsies, eyeliner and just what ever you like on.

This is an example on how you could use this pattern to create a very natural and light look:

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